Am Montag den 11. November 2019 wurde endlich der überarbeitete Planungsentwurf für die künftige Nutzung des früheren NTW-Areals (heute Argenbogen) sowie der Brunnenwiese dem Wangener Gemeinde­rat sowie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die lange Zeit der Diskussionen und Planungen hat sich aber gelohnt. Die zunächst sehr unter­schiedlichen Interessen von Investoren, Verwaltung und Gemeinderat wurden in dem nun vorliegenden Entwurf aus Sicht der FDP sehr ausgewogen berücksichtigt.

Die FDP hat daher mit voller Überzeugung dem vorgestellten Konzept und dem weiteren Proze­dere zugestimmt. Der Mix aus großzügigen Gewerbeflächen, interessantem Wohnraumangebot mit angebundenen Handelsflächen sowie Einrichtungen zur medizinischen Versorgung und Pflege ist wirklich gelungen.

Durch die neue Brücke mit 13,5 m Breite und einer Abbiegespur auf der Isnyer Straße ist die verkehrstechnische Anbindung im Rahmen der technischen Möglichkeiten gewährleistet. Auch die sichere Verkehrsführung für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger innerhalb des Areals ist durchdacht. Wangen bekommt mit dem Argenbogen einen neuen Stadtteil mit heterogener Struktur hinsichtlich der dort lebenden und arbeitenden Menschen.

Die FDP Fraktion legt besonderen Wert darauf, dass die im Projekt geplan­ten Flächen für den Lebensmittelhandel großzügig bemessen werden. Die bisherige Unterversorgung in den Wohn­gebieten Epplings und Kohlplatz sowie im Gewerbegebiet Atzenberg könnte damit beseitigt werden.

Große Hoffnungen setzt die FDP Fraktion in eine zügige weitere Planung und dann Umsetzung, da mit dem Projekt zwei wesentliche Punkte des Wahlprogramms, nämlich Schaffung von Wohnraum sowie weiterer Gewerbeflächen realisiert werden kann. Angenehmer Nebeneffekt für die Stadt Wangen wäre zudem, dass das Gewerbesteueraufkommen in Wangen einen weiteren, wichtigen Impuls erhielte.