Beim letzten Liberalen Treffen der FDP bereitete sich der Ortsverband Württembergisches Allgäu auf die Nominierung ihrer Landtagswahlkandidaten vor. „Ich bin mir sicher, dass wir mit einem engagierten und schlagkräftigen Kandidatenpaar in den Wahlkampf 2021 gehen werden.“ So äußerte sich Sebastian Scherer, Ortsvorsitzender der FDP, sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Veranstaltung.

Zwei mögliche Kandidaten hatten sich den Anwesenden präsentiert und stießen auf breite Zustimmung. „Trotzdem sind wir auf der Suche nach weiteren Bewerber*innen, um ein möglichst breites Spektrum der Bevölkerung für die Nominierung berücksichtigen zu können“ betont der FDP-Vorsitzende.

„Wir wollen für die FDP hier im Allgäu ein starkes Ergebnis erzielen, um in Stuttgart dem Grün-Schwarzen Regierungsbündnis weiter aktiv Paroli bieten zu können. Politik für die Bürger*innen statt des Verfolgens von Dogmen, engagierte aber machbare Projekte sowie ein intensiver Dialog sind uns wichtig.“, so positionierte sich Frank Scharr, einer der Bewerber.

Neben der kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg stand auch die vergangene in Thüringen auf der Tagesordnung. „So hehr auch die Absicht gemeint war, die politische Mitte repräsentieren zu wollen, so groß war auch die Naivität, den unsere Partei in Thüringen an den Tag gelegt hat. Das darf sich nicht wiederholen!“, fasst Sebastian Scherer die Vorgänge rund um die Wahl Roland Kemmerichs zusammen.

Vorausblickend machte der Vorsitzende klar, dass es in den nächsten Wochen keine weiteren öffentlichen Treffen und Versammlungen der FDP vor Ort geben wird, um einer Ausbreitung des Corona-Virus keinen Vorschub zu leisten. „Wir begrüßen diesbezüglich die Hilfszusagen der Bundesregierung für die Wirtschaft und die in Aussicht gestellten Maßnahmen – hoffen aber auch, dass diese Unterstützung schnell kommt und die kleinen und mittleren Betriebe sowie die Freiberufler dabei nicht vergessen werden. Das wäre gerade für unsere Region verheerend!“, stellte Frank Scharr ergänzend fest.