„Die Teilorte bleiben weiter abgehängt! So kann und darf kein neues Konzept des ÖPNV für die große Kreisstadt Wangen aussehen – dass ist nur die erweiterte Neuauflage des bisherigen Stadtbusses“ entsetzt sich Sebastian Scherer, Kandidat der FDP für den Gemeinderat in Wangen über die am Montag vorgestellte Neukonzeption des öffentlichen Nahverkehrs in Wangen.

Einzig neu am Konzeptvorschlag vom Büro Brenner-Bernard ist der Schwenk vom Ring- zum Diagonalverkehr mit Bildung eines Knotenpunkts beim neuen ZOB – allerdings ohne zu wissen, wo sich der neue zukünftige ZOB genau befinden wird und wie dieser angefahren werden kann. „Andere Formen des Transports von Fahrgästen – auch von und zu den Teilorten, wie es zum Beispiel Ruftaxis darstellen, wurden erst gar nicht beleuchtet. Diese Transportform bietet sich zudem auch im Ortsverkehr für die frequenzschwächeren Zeiten abends und sonntags an statt des kostenintensiveren Busverkehrs an.“ ist sich Frank Scharr sicher, ebenfalls Kandidat der FDP.

„Aus unserer Sicht würde es Sinn machen bei der Neukonzeption des ÖPNV die Betroffenen und die bisherigen Betreiber mit ins Boot zu holen, um vorhandenes, lokales Wissen und bisherige Erfahrungen nicht zu vergeuden. Auch die bereits im Haushalt 2019 vorgesehene Planstelle eines Mobilitätsbeauftragten sollte ohne Verzögerung besetzt und mit Hochdruck auf das Neukonzept angesetzt werden“ meint Scherer.FDP-Artikel Gemeinderatswahl – Kritik ÖPNV-Vorstellung