Beim letzten Liberalen Treffen der FDP am 31. Januar in der Kulturbrauerei des Bürgerbahnhofs in Leutkirch wurden Vorbereitungen für die Nominierung zu eigenen Listen bei den Kommunalwahlen in Leutkirch und Aitrach getroffen.

„Mit Ralf Sauer in Leutkirch und Markus Helfenstein in Aitrach habe ich hier zwei engagierte Mitglieder vor Ort“, erklärt Sebastian Scherer, Vorsitzender der FDP Württembergisches Allgäu. „Die machen das!“, ist sich Scherer sicher.

„In Aitrach geht es uns gut, keine Frage“, konstatiert Markus Helfenstein, stellvertretender Vorsitzender der FDP Württembergisches Allgäu und Kandidat der FDP zur Kommunalwahl 2019. „Wer kräftig anpackt, kann in so einer gesunden Gemeinde eine Menge auf die Beine stellen“ findet Markus Helfenstein. „Unser erstes Liberales Treffen in Aitrach war gut besucht und wir haben gleich lebhaft über die Betreuungssituation in der Grundschule diskutiert. Auch Umweltschutzthemen waren ein wichtiges Thema.“

In Leutkirch sorgte das örtliche Verkehrskonzept für Diskussionen. „Es darf nicht passieren, dass wir die gesamte Stadt mit 30er-Zonen lähmen. Der Verkehr wird nicht weniger, nur weil er langsamer fließt. Im Gegenteil: er verbleibt länger auf der Straße, Lärm und Emissionen steigen.“ findet Ralf Sauer. „Hier brauchen wir ein umfassendes Konzept, das alle Anforderungen berücksichtigt!“

Fest steht ebenfalls, dass die FDP im Wahlkreis Leutkirch wieder mit einer eigenen Liste für die Kreistagswahl antreten wird. „Im Landkreis gibt es für die Region Leutkirch in den nächsten Jahren bedeutende Themen. Dazu gehören die Sicherung und bauliche Sanierung unserer beruflichen Schulen“, erklärte Daniel Gallasch. Kritisch seien hingegen die Pläne für ein neues Landratsamt. Hier würden insgesamt sehr hohe Standards angesetzt, sodass aktuell von Kosten von bis zu knapp 200 Millionen Euro ausgegangen wird. Dies würde die Gemeinden und damit die Bürger in erheblichem Maß finanziell belasten.

Sowohl für Leutkirch als auch Aitrach sind weitere Bürgerworkshops geplant, bei der sich interessierte Bürgerinnen und Bürger mit den Kandidaten der FDP austauschen können und sich über eine Mitarbeit im Gemeinderat informieren können. Wer sich auf der Gemeinderatsliste „FDP – Freie Demokratische Partei“ engagieren möchte, muss weder Mitglied der FDP sein oder werden – seine Einstellungen sollten sich aber mit den der Freien Demokraten decken: „weltoffen und pragmatisch“.